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Website für Anwaltskanzlei: 7 Bereiche für Vertrauen

Eine Website für die Anwaltskanzlei braucht klare Rechtsgebiete, sichtbare Honorare, eine Unterlagenliste, Anwälte, Vertraulichkeit und Online-Termine.

Alte ledergebundene Bücher füllen die Wand einer Bibliothek, daneben eine Holzleiter

Wer einen Anwalt sucht, steckt meist in einer Lage, über die man ungern spricht: Scheidung, Streit ums Grundstück, Kündigung. Gesucht wird abends auf dem Handy, gewählt wird die Kanzlei, die am klarsten und vertrauenswürdigsten wirkt. Eine aufgeräumte Website für Anwaltskanzlei zeigt, was Sie tun, was es ungefähr kostet, welche Unterlagen mitzubringen sind, und ermöglicht sofort einen Termin. Hier sind die 7 Bereiche, die sie braucht, und wie Sie sie kostenlos erstellen.

Kurz zusammengefasst: Eine Website für Anwaltskanzlei braucht 7 Bereiche:

  1. Rechtsgebiete mit typischen Fällen
  2. Sichtbare Beratungs- und Leistungshonorare
  3. Eine Unterlagenliste je Rechtsgebiet
  4. Online-Termin mit Wahl der Beratungsform
  5. Klare Vorstellung der Anwälte
  6. Vertraulichkeit und Arbeitsweise
  7. Bürozeiten, Karte und Google Maps

1. Rechtsgebiete mit typischen Fällen

Mandanten wissen nicht, zu welchem „Rechtsgebiet“ ihr Anliegen gehört. Sie wissen nur „Ich will mich scheiden lassen“ oder „Ich kaufe eine Wohnung und habe Angst, betrogen zu werden“. Geben Sie deshalb jedem Gebiet einen Satz und 3 bis 4 typische Fälle in den Worten der Mandanten.

Regale voller bunter Bücher Rechtsgebiete in den Worten der Mandanten helfen, die eigene Lage wiederzuerkennen. Foto: Rawpixel (CC0).

Etwa Immobilienrecht mit Kauf und Umschreibung, Grenzstreitigkeiten und Prüfung vor der Anzahlung. Familienrecht mit einvernehmlicher oder streitiger Scheidung, Sorgerecht und Vermögensaufteilung. Nach dem Lesen wissen Mandanten, dass sie richtig sind.

2. Sichtbare Beratungs- und Leistungshonorare

Viele fürchten beim Anwalt vor allem die Kosten. Eine Tabelle mit Richtwerten nimmt die Scheu: Beratung 30 oder 60 Minuten, Vertragsentwurf, GmbH-Gründung, einvernehmliche Scheidung. Was sich schwer vorab beziffern lässt, etwa ein Prozess, steht als „nach Vereinbarung“.

Ergänzen Sie zwei wichtige Sätze: Honorare verstehen sich ohne Steuern und Gebühren, und das endgültige Honorar steht in der Vergütungsvereinbarung, bevor wir beginnen. Diese Offenheit ist oft der Grund, warum man Sie wählt und nicht die Kanzlei mit „Preise auf Anfrage“.

3. Eine Unterlagenliste je Rechtsgebiet

Das erste Gespräch dauert oft länger, weil Unterlagen fehlen. Richten Sie einen Bereich Unterlagen vorbereiten ein: Mandanten wählen ihr Gebiet, sehen die Liste und haken ab, was sie schon haben.

Gelber linierter Notizblock auf einem Schreibtisch Eine Unterlagenliste je Gebiet macht das Erstgespräch schneller und genauer. Foto: Rawpixel (CC0).

Bei einer Scheidung etwa: Heiratsurkunde, Ausweise beider Ehegatten, Geburtsurkunden der Kinder und Unterlagen zum gemeinsamen Vermögen. Schreiben Sie, dass die Liste nur eine Orientierung ist und der Anwalt nach dem Gespräch weitere Unterlagen nennt. Bei der Buchung können Vorhandenes und Fehlendes automatisch in die Anfrage übernommen werden.

4. Online-Termin mit Wahl der Beratungsform

Viele Mandanten können sich nicht freinehmen, um in die Kanzlei zu kommen. Das Formular sollte Kanzlei, Video oder Telefon, 30 oder 60 Minuten anbieten und sofort das passende Honorar zeigen.

Offenes Notizbuch und Stift neben einer Laptop-Tastatur Mit Wahl von Form und Dauer können auch Vielbeschäftigte sofort buchen. Foto: Negative Space (CC0).

Fragen Sie nur Rechtsgebiet, Tag und Uhrzeit, Name, Telefon und eine kurze Schilderung ab, nie Dokumente. Termine landen in Ihrem WhatsApp oder in Google Sheets; wie das Formular entsteht, steht in der Google-Formulare-Hilfe.

5. Klare Vorstellung der Anwälte

Mandanten erzählen Fremden Privates und wollen wissen, wer ihren Fall bearbeitet. Nennen Sie für jeden Anwalt Name, Funktion, Schwerpunkte, Rechtsanwaltskammer, Berufsjahre und Sprachen. Ohne gute Porträts sehen Initialen in einem Kreis ordentlich aus.

Schreiben Sie, dass jedes Mandat von einem Anwalt von Anfang bis Ende betreut wird. Das beantwortet die verbreitete Sorge „Ich spreche mit dem einen, und ein anderer macht die Arbeit“.

6. Vertraulichkeit und Arbeitsweise

Vertraulichkeit ist Mandanten wichtig, doch sie fragen selten direkt danach. Setzen Sie den Satz „Alles, was Sie uns anvertrauen, bleibt vertraulich“ direkt unter den Terminbutton und wiederholen Sie ihn in Ihren Versprechen.

Altes Vorhängeschloss an einer grün gestrichenen Holztür Ein Satz zur Vertraulichkeit neben dem Terminbutton gibt Mandanten Sicherheit. Foto: Michal Jarmoluk (CC0).

Die Arbeitsweise passt in 4 Schritte: Termin, Erstberatung, schriftliches Angebot, Bearbeitung mit Zwischenständen. Ergänzen Sie konkrete Zusagen wie Abendtermine, Zahlung in Raten und Updates per Nachricht oder E-Mail. Im Fußbereich steht, dass die Informationen der Website allgemein sind.

7. Bürozeiten, Karte und Google Maps

Viele suchen „Anwalt in der Nähe“ auf dem Handy. Legen Sie mit der Anleitung Unternehmen bei Google Maps eintragen ein Profil an und verlinken Sie dort Ihre Website. Auf der Website stehen Bürozeiten, Schließtage, Termine außerhalb der Zeiten und eine Karte.

Haben Sie bisher nur eine Facebook-Seite, lesen Sie Website oder Facebook-Seite, um zu sehen, warum eine eigene Website bei der Google-Suche mehr Vertrauen schafft.

Website für Ihre Kanzlei kostenlos erstellen

Sie brauchen keine Agentur. Lesen Sie, wie Sie eine kostenlose Website erstellen, oder öffnen Sie die Vorlage für Anwaltskanzleien in der Bibliothek kostenloser Website-Vorlagen. Ändern Sie Namen, Rechtsgebiete, Honorare, Anwälte und Kontakt und gehen Sie in etwa 5 Minuten online. Die abhakbare Unterlagenliste, die Honorartabelle und das Terminformular mit Beratungsformen sind schon eingebaut.

Vorlagen in diesem Artikel

Häufige Fragen

Sollte eine Kanzlei ihre Honorare online zeigen?

Zeigen Sie Richtwerte für häufige Aufgaben, etwa eine 30-minütige Erstberatung oder einen Vertragsentwurf, mit dem Satz „Das Honorar bestätigen wir schriftlich, bevor wir beginnen“. Mandanten melden sich eher und fragen seltener nach dem Preis.

Ersetzt die Website ein Gespräch mit dem Anwalt?

Nein. Sie hilft nur zu verstehen, was Sie tun, und Unterlagen vorzubereiten. Schreiben Sie in den Fußbereich, dass die Informationen allgemein sind und keine Beratung im Einzelfall ersetzen.

Ist es sicher, den Fall im Formular zu schildern?

Fragen Sie nur nach einer kurzen Schilderung, nie nach Dokumenten. Details und Unterlagen werden nach der Buchung über einen Kanal besprochen, den die Kanzlei kontrolliert.

Braucht ein Einzelanwalt eine Website?

Sie hilft, wenn sie kostenlos ist. Eine Seite mit Rechtsgebieten, Honoraren, Bürozeiten und Terminbutton lässt neue Mandanten Sie bei Google finden und zeigt vor dem Anruf, welche Fälle Sie übernehmen.