Wohnung inserieren: eigene Website oder Facebook-Gruppen?
Eine Wohnung in Facebook-Gruppen inserieren geht schnell, doch Beiträge rutschen ab. Portale und eigene Website im Vergleich, und beides kombiniert.
Wer Zimmer, ein kleines Mietshaus oder Serviced Apartments vermietet, hat schon einmal eine Wohnung inseriert – in einer Facebook-Gruppe, wo der Beitrag nach wenigen Tagen verschwunden war. Wie bleibt das Inserat sichtbar, finden Mieter es selbst und stellen nur die nötigen Fragen? Dieser Leitfaden vergleicht Gruppen, Portale und eigene Website und zeigt, wie Sie sie kombinieren, damit kaum Leerstand entsteht.
Kurz gesagt: Wo Sie eine Wohnung inserieren und wie Sie jeden Kanal nutzen:
- Facebook-Gruppen: schnell und kostenlos, aber Beiträge rutschen ab
- Portale und Apps: viel Publikum, schwer aufzufallen
- Eigene Website: immer sichtbar, bei Google auffindbar
- Was in ein gutes Inserat gehört
- Kombinieren: in Gruppen posten, auf die Website verlinken
- Immer aktuell: Verfügbarkeit, Miete, Nebenkosten
1. Facebook-Gruppen: schnell und kostenlos, aber Beiträge rutschen ab
Wohnungsgruppen jeder Stadt haben Tausende Mitglieder, und Posten kostet nichts. Neue Inserate bekommen oft innerhalb von Stunden Fragen.
Der Haken: Beiträge rutschen schnell ab. Dutzende neue Inserate täglich schieben Ihres nach unten, und alle fragen dasselbe: „Wie teuer, wie hoch die Nebenkosten, noch frei?“. Fotos werden komprimiert, viele Gruppen begrenzen die Anzahl der Beiträge.
2. Portale und Apps: viel Publikum, schwer aufzufallen
Immobilienportale und Wohnungs-Apps haben viele Besucher und Filter nach Lage und Preis. Gut für alle, die gerade mit der Suche beginnen.
Auf Portalen geht Ihre Wohnung zwischen Hunderten ähnlichen Häusern unter. Foto: Gary Todd (CC0).
Dafür steht Ihr Inserat zwischen Hunderten ähnlichen, und nach oben kommen Sie meist nur gegen Gebühr. Jedes Portal hat eigene Felder, Servicekosten, Stellplatz oder Hausregeln lassen sich schwer erklären, und nach der Vermietung müssen Sie überall löschen.
3. Eigene Website: immer sichtbar, bei Google auffindbar
Auf Ihrer Website bleibt das Inserat stehen: Es rutscht nicht ab, und Fotos und Text sind unbegrenzt. Wer „Serviced Apartment“ plus Stadtteil bei Google sucht, kann Sie finden – erst recht mit einem Google-Maps-Eintrag.
Zeigen Sie alles: echte Fotos jeder Wohnung, Fläche, Miete für 6 und 12 Monate, Frei-ab-Datum, Nebenkosten, Hausregeln und einen Besichtigungsbutton. Interessenten lesen zuerst und schreiben dann – weniger, aber bessere Anfragen. Mehr dazu im Vergleich Website oder Facebook-Seite.
4. Was in ein gutes Inserat gehört
Egal wo Sie inserieren – beantworten Sie die üblichen Fragen vorab:
- Miete und Vertrag: Monatsmiete, Mindestlaufzeit, günstiger bei langer Laufzeit?
- Monatliche Kosten: Strom, Wasser, Servicegebühr, Stellplatz, Internet.
- Die Wohnung: Fläche, Schlafzimmer, Etage, Fenster oder Balkon, Möblierung.
- Verfügbarkeit: sofort oder ab wann.
- Hausregeln: Ruhezeiten, Haustiere, maximale Personen, Kaution.
Echte Fotos aller Räume, auch Küche und Bad, helfen bei der schnellen Entscheidung. Foto: Naomi Hébert (CC0).
Fotografieren Sie bei Tageslicht, aufgeräumt, mit Fenstern und Fluren. Die Tipps zu Produktfotos mit dem Handy passen auch für Wohnungen.
5. Kombinieren: in Gruppen posten, auf die Website verlinken
Am wirksamsten ist, beides zu nutzen. In Gruppen ein kurzes Inserat: zwei, drei der besten Fotos, Miete ab, Lage und eine Zeile „Alle Fotos, Preise und Besichtigungstermine: Link“. Interessierte sehen alles, ohne nachzufragen.
Auf der Website ein Besichtigungsformular: Wohnung, Datum und Uhrzeit, Einzug, Personenzahl. Anfragen landen in WhatsApp oder als Zeile in Google Tabellen; siehe die Google-Formulare-Hilfe. Sie bestätigen nur noch den Termin.
6. Immer aktuell: Verfügbarkeit, Miete, Nebenkosten
Falsche Angaben kosten alle Zeit. Mit einer Website ändern Sie nur eine Stelle:
- Vermietete Wohnungen markieren, damit niemand danach fragt.
- Frei-ab-Datum eintragen, damit man im Voraus buchen kann.
- Tarife aktualisieren: Der Rechner ermittelt die Monatssumme neu.
Geben Sie klar an, ob Waschraum und Stellplatz kostenlos oder kostenpflichtig sind. Foto: Wikimedia Commons (CC0).
Hängen Sie QR-Codes für Geschäfte mit Link zur Website im Eingang und am Aushang auf und tragen Sie Ihr Haus bei Google ein – so geht es: Unternehmen bei Google Maps eintragen.
Vermietungs-Website kostenlos erstellen
Sie brauchen keine Agentur. Lesen Sie, wie Sie eine kostenlose Website erstellen, oder öffnen Sie die Vorlage für Serviced Apartments in der Bibliothek kostenloser Website-Vorlagen: Namen, Fotos und Mieten jeder Wohnung, Nebenkosten, Vertragsbedingungen und Kontaktdaten ändern und in etwa 5 Minuten online gehen. Filter für freie Wohnungen, Monatskostenrechner und Besichtigungsformular sind schon eingebaut.
Vorlagen in diesem Artikel
Serviced Apartments
KostenlosHäufige Fragen
Soll ich mit der Website aufhören, in Gruppen zu posten?
Nein. Facebook-Gruppen sind weiterhin ein Ort der Wohnungssuche. Posten Sie kurz und verlinken Sie Ihre Website.
Lohnt sich eine Website für wenige Zimmer?
Ja, wenn sie kostenlos ist. Eine Seite mit echten Fotos, Miete, Nebenkosten und Besichtigungsbutton spart Nachrichten und tägliches Neuposten.
Zeigt die Website vermietete Wohnungen an?
Setzen Sie im Editor den Haken Vermietet, dann zeigt die Seite es an. Mit einem Frei-ab-Datum wechselt der Hinweis an diesem Tag automatisch auf Sofort frei.
Sollte ich die echte Miete angeben?
Ja. Klare Miete und Nebenkosten filtern unpassende Anfragen, und wer zur Besichtigung kommt, akzeptiert den Preis bereits.